|
10
Gründe
mal über das Joggen für sich nachzudenken |
| Laufen ist die Wunderpille,
für die Menschen ein Vermögen zahlen würden, wenn es sie in der Apotheke zu kaufen gäbe |
|
|
1
|
Die besten Ideen kommen beim Joggen - von allein |
| Man jagt nicht mehr
hinter Ideen her, man hat sie automatisch. Denn Laufen durchflutet das Gehirn mit 100% mehr Sauerstoff, das ver- doppelt die Denkleistungskraft. Und: Laufen setzt eine Flut des Kreativitäts-Hormons ACTH frei. Dieses merkt man noch Stunden danach am Schreibtisch |
|
|
2
|
Wer richtig läuft, lächelt - den ganzen Tag |
| Die meisten laufen
genauso, wie sie arbeiten: angestrengt, verbissen, leistungsorientiert, erfolgssüchtig. Doch so läuft man umsonst; beim richtigen Laufen geht es um die Leichtigkeit, um Entspannung, um Freude. Wer richtig joggt, lächelt. Und das färbt auf das Leben ab, man erledigt plötzlich alles leicht, entspannt, überlegen und souverän. |
|
|
3
|
Wer langsam läuft, kommt schnell zum Ziel |
| Super-Läufer
Dieter Baumann verkündete nach seinem Olympiasieg: Seit ich langsam trainiere, renne ich schneller. Entscheidend ist der richtige Puls: er darf nicht rasen. Wer zu schnell läuft und schnauft, erzeugt Sauerstoffnot im Körper, Milchsäure steigt an, man wird sauer - und alle Joggermühe ist umsonst. Das Problem: Nur wenige Pulsschläge trennen einen vom Glück. Bei 140 hat der Körper genügend Luft, bei 144 gerät er schon in Not. Daher nahm sich Joschka Fischer den Marathonläufer Herbert Steffny als Trainer. Wer solo joggt, muss seinen körpereigenen Drehzahlbegrenzer ein- setzen, Atem - und Laufrhythmus koordinieren: drei Schritte ein-, drei Schritte ausatmen. Und man trägt eine Pulsuhr, die piepsend warnt, wenn man zu schnell wird. Am sichersten: individuellen Puls vom Sportmediziner messen lassen. |
|
|
4
|
Joggen ist die einzige Diät, die ewig hält |
| Selbst Nulldiät
klappt nicht. Ganz einfach, weil leergehungerte Fettzellen "Her damit" sagen, wenn nach der Diät die erste Wurst- semmel lockt. Das Ergebnis nennt man Jo-Jo-Effekt. Wer abnehmen will, macht es wie Eichörnchen oder Rehe: Beide meiden Fett nicht - sie verbrennen es. Und Fett verbrennt man nur im Muskel - und mit Sauerstoffüberschuss. Nur: Wer zu schnell läuft, knabbert nur an seinem Pfund Kohlenhydratvorrat, läßt die 15 oder mehr Kilos Fett- depot unangerührt, an Hüfte und Po ändert sich nichts. Wer langsam läuft, trimmt in wenigen Wochen seinen Körper zur Fettverbrennungs- maschine. |
|
|
5
|
Nach drei Monaten kann man essen, was man will |
| ...und nimmt nicht
mehr zu. Durch Training steigt die Zahl der fettab- bauenden Enzyme im Körper von 10% auf 80%. Muskelmasse nimmt zu, Fett schmilzt weg. In der ersten Laufwoche verbrennt man 0,1g Fett in 30 Minuten. In der 12. Woche verbrennt man 25 g, also 225 kcal, weil sich die Anzahl der Fettöfchen vervielfacht hat. Und die beste Nachricht: Der Körper verbrennt Fett jetzt rund um die uhr - auch in der Hängematte und nachts. Im Schlaf sogar bis 90 kcal pro Stunde. Man muss seine Fettverbrennungsmaschine nur jeden Tag neu starten. |
|
|
6
|
Laufen weckt Körperintelligenz |
| Wer joggt, muss
sich um gesunde Ernährung keine Gedanken mehr machen. Denn wer ein paar Wochen läuft, weckt sein Instinktzentrum. Man nennt das somatische (körperliche) Intelligenz. Kinder, deren somatische Intelligenz wach ist, essen immer richtig. Eltern wissen das: Ihr Kind bekommt Apfelmus. Nach dem ersten Löffel strahlt es. Nach dem zweiten Löffel strahlt es. Den dritten Löffel hat Mama im Gesicht. Das Kind weiß instinktiv, wann es genug hat. Aber wer joggt, beginnt automatisch, richtig zu essen - mehr Kohlen- hydrate und Eiweiß, weniger Fett, mehr Obst und Gemüse, weniger Fleisch.Dahinter steckt eine Erkenntnis aus dem Zen-Buddhismus : Willst du etwas Wichtiges im Leben, ziele nicht ins Schwarze, ziele daneben. Und du triffst. Beschäftige dich nicht mit Ernährung, laufe, und du ernährst dich instinktiv richtig. |
|
|
7
|
Laufen erspart die halbe Apotheke |
| Wir haben kein Medikament,
es gibt keine Diät, die so drastisch den Cholesterinspiegel senkt wie Laufen. Und es stimmuliert das Immun- system: Bereits nach 30 Minuten befinden sich im Blut 31% mehr Killerzellen. Und diese sind aggressiver geworden. Sie können Bakterien und Viren viel wirkungsvoller bekämpfen. |
|
|
8
|
Joggen entstreßt und beugt Herzinfarkt vor |
| Sah der Steinzeitmensch
einen Säbelzahntiger, erschrak er und baute über drei Kilometer Flucht seinen Adrenalinspiegel ab - das Streß- hormon verschwand aus seinem Körper. Brüllt der Chef, ärgert der Partner, staut es sich auf der Autobahn - wir bleiben sitzen. Das Adrenalin zirkuliert in den Adern, macht die Gefäßinnenwände porös, Fett und Kalk docken an, die Ader müllt zu. Bekannte Folgen: Arteriosklerose und Herzinfarkt. Diesem Schicksal kann man davonlaufen! |
|
|
9
|
Plötzlich merkt man - Glück ist machbar |
| Menschen erwarten
immer, dass die Rahmenbedingungen sich ändern, damit sie glücklich werden. Denn auf das Glück wartet man nicht. Glück ist machbar. Durch Laufen öffnet sich ein Kästchen mit körpereigenem Kokain. Endorphine (Opiate) werden freigesetzt und natürlich Seratonin - der Glücksbotenstoff im Gehirn. |
|
|
10
|
Laufen macht süchtig - und wird zum Genuss |
|
Das Schöne am Laufen ist,
man kann es immer und überall, braucht Genau solch einen Refelx braucht
man für das Laufen. Wie macht man Es geht hier wirklich darum,
in den ersten vier Wochen das Denken |