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E-Mail-Werbung
in Ihrem Briefkasten !
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| Bitte keine Werbung und Prospekte ! | ||
| ... ein
einfacher Aufkleber schützt vor den unliebsamen Reklameschriften im
Briefkasten. Im virtuellen Postfach ist das Aussortieren unerwünschter
E-Mails nicht ganz so einfach. Allerdings ist dieses SPAMMING (das Verstopfen
des Online-Briefkastens mit unerwünschten Inhalten ) nicht nur lästig,
sondern auch rechtswidrig! Netznutzer dürfen nach deutscher Gesetzgebung ohne Zustimmung keine Werbung erhalten. |
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| Doch weil der Versand von Mails so einfach und preiswert ist, verschicken viele Firmen die digitalen Briefe in Massen. Daher fordert das Electronic Commerce Forum ( Eco) zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Mail-Adressen auf. "Gute und rechtlich zulässige Online-Werbung gibt dem Kunden das Steuer in die Hand", sagt Torsten Schwarz vom Ecoverband. Permission Marketing, also Zusendung nur mit Einverständnis des Empfängers, sei im Internet der richtige Weg. | ||
| Der Deutsche Multimedia Verband ( DMMV ) geht in seiner Empfehlung noch einen Schritt weiter: -> Nutzer müssen ihr Interesse an einer Zusendung zweifach bestätigen. Wenn sie einen Firmen-Newsletter bestellen, bekommen sie erst eine E-Mail, in der sie aufgefordert werden, diese Bestellung zu bestätigen. | ||
| Diese doppelte
Absicherung hält Bettina Höfner vom Deutschen Direktmarketingverband
jedoch für übertrieben: "Gerade im Internet wollen Kunden
die Informationen sehr schnell haben". Wichtig sei, die Möglichkeit
zum Abbestellen des elektronischen Post sichtbar in die Email zu integrieren.
Und auch ein deutlich erkennbarer Absender gehöre zur Grundausstattung
seriöser Web-Werbung. |
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| Wirklich schützen können sich Verbraucher nicht vor Spams. Mails mit obskuren Absendern sollte man jedoch sofort vernichten. Viele Providerhaben zudem schon Filter eingerichtet, die bestimmte Adressen mit deren E-Mails abblocken. Mit den meisten Mailprogrammen kann sich jederNutzer auch selbst einen Filter installieren. | ||
| Trotz aller
Nachteile: E-Mail-Werbung ist nicht grundsätzlich schlecht ! "Schnell,
direkt und preisgünstig" sei diese Art des Marketings, sagt Höfner,
und leicht auf den Empfänger zuzuschneiden. Doch: "Die Information muss wirklich Information sein" sagt Klaus Arnhold vom Multimedia-verband DMMV. "Newsletter mit bloßer -Kauf-mich - Botschaft schlagen fehl." |